Abtauchen…

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Bornholm, 13.09.2017
Abtauchen… diesen Impuls habe ich schon lange. Und jetzt werde ich ihn umsetzten.
Das möchte ich hier schreiben, damit sich niemand wundert, dass es sicher für längere Zeit keine Einträge geben wird bzw. ich auch ohne neue Beiträge immer noch lebe. Und wie!!!
Meine Reisen zu den Walen haben mich tief geprägt. Besonders der Pottwal hat mich  sehr berührt. Und ich habe in diesem Sommer ein beeindruckendes Bild aus Nord-Nortwegen in meinem Herzen mitgenommen: Das Bild, wie der 18 Meter lange Pottwal den Rücken buckelt und mit dem Kopf nach unten und dem Schwanz in die Höhe gestreckt in die Tiefe taucht. Er war gerade mal 5-10 Minuten an der Oberfläche und ist nun wieder weg. Wie lange weiß keiner. Und wo er wieder auftaucht auch nicht. Nach ca. 50 Minuten kommt das mächtige Tier wieder nach oben und man sieht seinen imposanten Blas. Wieder bleibt er nur kurz.
Dieses Erlebnis hat mich in mir nachspüren lassen, wieviel ich mich eigentlich an der Oberfläche oder in der Tiefe befinde. Wieviel Zeit verbringe ich in der Stille, nur mit mir, abgeschieden von äußeren Reizen, weit weg vom Lärm der Welt da draußen…  Gerade in meiner „Branche“ der Coaches und Wegbegleiter hat es in den letzten Jahren sehr zugenommen, dass man um die „Klienten“ ringt. Und jeder ruft im Internet, auf facebook, Xing und co immer lauter. Mit Posts, Newslettern und Videos. Soll ich da mitmachen? Will ich das? Entspricht das mir und meiner Persönlichkeit? Tut mir das gut?

Nein! Ich will selbstbestimmt und frei leben! Will es nicht aus Angst machen, nicht gehört und wahrgenommen zu werden.  Ich habe Vertrauen und glaube daran, dass die Welt auch ohne facebook und Co funktioniert. Und das sie dann für mich viiiiel schöner ist. Vielmehr dem entspricht, was für mich wichtig ist. Das Agieren im Außen, ja an der Oberfläche, ist anstrengend für mich. In meinen Coachings in der Natur lasse ich die Frauen manchmal eine Liste machen von Tätigkeiten, bei denen sie sich besonders lebendig fühlen. Und anderen, bei denen sie sich kraftlos und „tot“ fühlen.  Die sozialen Netzwerke und das Smartphone gehören für mich auf die letztere Liste.
Daher tauche ich ab und bin dann mal weg… Und ich weiß, dass ich in der Tiefe viel finden werde. Denn unter der Wasseroberfläche wird es schon nach ein paar Metern wohltuend still. Und langsam. Frieden. Mit viel Raum und Zeit, neue Dinge zu entdecken… neue Projekte, Begegnungen, vielleicht ein Buch 😉  …. und diesen Dingen im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Grund zu gehen“….

Wer mich kontaktieren möchte, kann das bitte per Mail: steffischroeter@hotmail.com.
Meine Mails und mein Handy checke ich morgens und abends, ansonsten bleibt es aus.
Ich wünsche Dir alles Gute und freue mich eines Tages auf eine Begegnung mit Dir auf Bornholm. Und jetzt gehe ich ans Meer.
Alles Liebe ❤️
Steffi

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